Tibet

Auf dem „Dach der Welt“, umgeben von den höchsten Bergen der Erde, liegt Tibet.

Seine Isolation beflügelte über Jahrhunderte die Fantasie der westlichen Welt und an Spekulationen und Gerüchten über das geheimnisvolle Land des Schnees hat es nie gemangelt. Für Viele ist die Heimat des Dalai Lama das Land ihrer Sehnsüchte - das magische Traumland Shangri La.

Tatsächlich gehörte auch für mich als vielgereister Globetrotter der Besuch Tibets mit seinen mystischen Klöstern, seiner atemberaubenden Landschaft und seiner von tiefer Religiosität erfüllten Bevölkerung zu den nachhaltigsten Erfahrungen, mit denen ich auf meinen Reisen konfrontiert wurde.

Zusammen mit drei Kollegen aus meinem Jules-Verne-Team erfüllten wir uns den Traum von Tibet und sind, als Touristen getarnt, fast 6.000 Kilometer durch das seit 1950 von China kontrollierte Land gereist.

Erschwert von den Schikanen der chinesischen Bürokratie, schweren Monsunregenfällen, Temperaturstürzen von zwanzig oder dreißig Grad und der dünnen Höhenluft auf durchschnittlich 4.500 Metern, führte uns die Reise von der einst „verbotenen Stadt“ Lhasa auf unbefestigten Pisten zu einsamen Klöstern und gastfreundlichen Yak-Nomaden quer durch das tibetische Hochland bis in das lebendige kleine Himalaja-Königreich Nepal nach Kathmandu, die chaotische Hauptstadt mit ihren tausend Gesichtern.

Von hier aus führte die Reise in die wundersame Bergwelt des Mount Kailash, den sowohl Buddhisten als auch Hinduisten als Zentrum ihres Kosmos verehren. Für sie ist das 6714 Meter hohe „Juwel des Schnees“, wie ihn die Tibeter nennen, das Pilgerziel ihrer Träume.

Durch menschenlose Weite ging es weiter in die einzigartige Canyonlandschaft des versunkenen Königreichs von Guge, eine der eindrucksvollsten und schönsten Landschaften Tibets.

Nach weiteren 1.000 Kilometer zermürbender Schaukelei im Geländewagen, wichen die Berge zurück. Die Reise führte nun am Rande der berüchtigten Taklamakan entlang, der „Wüste des unwiderruflichen Todes“. Unser Ziel war Kashgar. Die mittelalterlich anmutende Stadt mit ihren muslimischen Bewohnern, den Seidenmärkten, Basaren, Kamelhändlern und den Wohlgerüchen aus Tausendundeinernacht war einst ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Seidenstraße. Noch heute findet hier allwöchentlich der größte Markt Zentralasiens statt.

Die Bilder und Notizen dieser Tour habe ich zu einer aufwendig gestalteten Multi-Visions-Show zusammengestellt, mit ich teilhaben können an einem der letzten großen Abenteuer unserer Zeit.

Kapitelübersicht

Tibet stellt sich vor – Lhasa – Dalai Lama Palast Potala - Platz der Befreiung – das Tempelheiligtum Jokhang – Zerstörung der Klöster – Drepung – Sera – Ganden - Tanzende Mönche – Überlandfahrt – Gyantze – Hunde – Shigatse – Tempel Tashilunpo – Unterkünfte – Restaurants – Krankheiten - Fahrt nach Kathmandu – das Himalayakönigreich Nepal – Kathmandu – Pashipatunath – Verbrennungsplatz – Bodnath – Swajambunath – Westtibet – Einladung bei Tibetern – Nomaden - Mt Kailash – Yakritt – die Kora, die Umwandlung des Heiligen Bergens – Manasarova See - Heiße Quellen – Canyonlandschaft des alten Königreichs Guge – Tholing - Ruinen von Guge – Ali - Takla Makan – Yecheng – Kashgar – Sonntagsmarkt – Abschied von Tibet – die Gesichter Tibets

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